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Vereinsmitglieder

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Kathrin Müller
Katrin Wieczorek
Kerstin Gorisch
Sandra Stamm
Sandy Konwiarz-Schmeil
Susanne Rödl
Ulrich Marschka

 

 

 
Vom Glück der Erde...
Sandra Stamm

Geburtstag: 05.09.1970
Beruf: Diplom-Ingenieur für Landwirtschaft
Pferd/e: Meine zwei heißgeliebten Vollblutaraberstuten El Shabans Skabea (Rappe) und Mahindra Pascha (Fuchs) sowie unser Sonnenschein Sareff (Vollblutaraberwallach, Schimmel). Absolute Verlasspferde, die durch dick und dünn gehen, dabei aber immer auf Weg und Reiter achten. Traumhafter Charakter!

Reitabzeichen/Ausbildung:
Reiterpaß, Berittführer FN, Übungsleiter, Hufpflege nach Biernat und Rasch

Wie bist Du zum Wanderreiten gekommen?
Die Liebe und die Leidenschaft zum Pferd und insbesondere zum Arabischen Vollblut brachten mich zum Wanderreiten. Warum? Ganz einfach: Für mich ist es das schönste, meine Zeit mit den Pferden zu verbringen, mit ihnen zu leben, und drei der wichtigsten Eigenschaften eines Arabers sind Treue, Zuverlässigkeit und starke Verbundenheit zu seinem Menschen. Durch das Wanderreiten kann man diese Leidenschaften ausleben. Das wundervolle am Wanderreiten ist, dass man den ganzen Tag, meist sogar mehrere Tage am Stück, mit seinem Pferd zusammen ist, sein Pferd genießen kann und gemeinsam mit dem Pferd die Natur genießen kann. Hektik, Stress und Alltag haben keinen Platz, die Zeitrechnung ist völlig anders. Das ist Erholung pur!

Erzähl uns von einem Deiner schönsten Ritte:
Äußerst schwierig, einen speziellen Ritt herauszufiltern. Jeder Ritt ist etwas besonderes und bringt immer wieder neue Erkenntnisse und viel Spaß mit sich. Wie z.B. unser Ritt in die Sächsische Schweiz. Der Ritt ging von Brottewitz über Riesa, Meißen, Dresden, Pirna bis nach Dorf Wehlen. Unser Weg führte immer an der Elbe entlang, die Kulisse war einmalig, wir lernten unwahrscheinlich nette Menschen kennen, die uns mit Getränken für Mensch und Pferd versorgten oder ganz einfach glücklich waren, weil sie ein Pferd mal aus der Nähe sehen und streicheln konnten. Aber am meisten beeindruckten uns wiedermal unsere Pferde. Sie kämpften sich durch dichtes Gestrüpp wenn der Weg zu Ende schien (die Elbe führte Hochwasser und wir mussten kurzfristig den geplanten Weg verlassen), brachten uns ohne Ängste durch die vielbefahrenen Strassen von Dresden (noch einmal vielen Dank an die rücksichtslosen Autofahrer auf der Pillnitzer Landstrasse) und kletterten ohne zu murren nach einem 35 km Ritt am Abend auch noch die ersten kleiner Hügel in der Sächsischen Schweiz nach oben bis zu unserem Quartier.

Wo würdest du gern mal hinreisen?
Nachdem ich mir den Ritt durch die Rocky Mountains schon erfüllen durfte bleibt nur noch eines übrig: Einen Ritt durch die Wüste in Ägypten. Am liebsten natürlich auf dem eigenen Pferd. Ansonsten natürlich quer durch Deutschland von der Ostsee bis ins tiefste Bayern.

Lebensmotto:
„Beginne im Allerkleinsten und bleibe dort. Das weitet Deine Seele. Dann wird Großes und Größtes möglich.“ KFH

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