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Tourenberichte

31.05.2009
Pfingstritt Tanneberg,Babben

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Text & Fotos
  von Susanne Rödl

Zum Vergrößern der Fotos bitte anklicken!










 

Pfingstritt am 31.05.2009 Tanneberg - Babben

Pfingstsonntag, Frau Wätjen und 4 Reiter auf der Suche nach dem Ursulagrund

Wie das immer so ist, am Anfang des Jahres werden große Pläne geschmiedet, wo man denn überall hinreiten könnte. Da geht es am liebsten zur Ostsee oder mehrtägig nach Trakehnen. Kommt dann natürlich was dazwischen, und dann geht es in die mehr oder weniger nähere Umgebung. Diesmal hatten wir Babben ausgewählt.

Gegen 10.00 Uhr sollten sich Pferdehänger Wieczorek und Pferdehänger Jesske am „LIDL“ in Doberlug-Kirchhain treffen. 9.57 Uhr kreuzte Pferdehänger Jesske die große Bahnhofskreuzung in Doberlug-Kirchhain. 10.30 Uhr sollte Pferdehänger Marschka am „Penny“ in Finsterwalde zu uns stoßen. 10.20 Uhr, Pferdehänger Marschka überquert die Ampelkreuzung am Penny. Fazit: na bitte, geht doch!

Weiterfahrt nach Tanneberg und Abstellen der Fahrzeuge an der Gaststätte. Fertigmachen der Pferde und los geht’s.

Wir wollen nach Babben, zum Naturschutzgebiet Ursulagrund. Dieses Waldstück war der Lieblingsplatz der Ursula von Wätjen, und ihr zu Ehren kam es zu dieser Namensgebung. Sie besuchte diesen Ort recht häufig, und so wurden ihr und ihrer Familie zum Gedenken zwei kleine Pyramiden aus Feldsteinen errichtet und mit Gedenksteinen versehen. Die Inschrift eines Steines soll das verdeutlichen: „Du warst mir Lehrer, Tröster und Freund. Warst meine Heimat, meine Kirche. Du brausender, tiefstiller, Flüsternder Wald.“

Ursula von Wätjen wohnte auf Schloss „Fürstlich Drehna“, welches 1877 von der Bremer Reederfamilie erworben wurde. Die mächtige Wasserburg (zu DDR-Zeiten Jugendwerkhof), der wunderschöne Landschaftspark, die Schlossbrauerei und der Historische Gasthof „Zum Hirsch“, sind unbedingt einen Ausflug wert.

Babben ist von allen Seiten von Wald umgeben, und die Reitwege sind natürlich so, wie man sich das als Reiter wünscht. Auf einem Bild seht ihr unseren Uli, wie er eine „Abkürzung“ mit „Filou“ nehmen möchte. Aufgrund des Bauchumfanges von „Filou“ ist dies natürlich nicht möglich gewesen. Man beachte bitte auch, wie sich die Pferdedamenwelt an diesem Tag zurechtgemacht hat. Massouda mit kleinen Löckchen und bei Cora kam Glättungsschampoon zum Einsatz, a la Nana Mouskuri. Mittag gab es bei „Fiebigs“, reichhaltig und gut. An Herrn Fiebig ist ja ein Entertainer verlorengegangen, der müsste auf die Große Bühne. Als Fachmann musste er uns leider auch mitteilen, dass wir nicht direkt an den Ursulagrund herankommen, da es dort mehrere Holzbrücken gibt, die man mit dem Pferd nicht überqueren kann.

Es gibt jetzt viele Bilder von und mit Essen. Ihr müsst jetzt nicht denken, das wir nur gegessen haben. Außerdem, ein Eis, das schmilzt, das geht immer rein. Auf den nächsten Bildern seht ihr schon wieder, wie wir uns daran halten, was der Onkel in der Reitschule immer gesagt hat. Auch im Gelände kann man mit seinem Pferd arbeiten. Bei Uli klappt das schon ganz gut mit der Versammlung. Und das ohne Doping.

Dann mussten wir uns aber sputen, denn gar dunkle Wolken zogen auf. Sehr schöne Aufnahmen dokumentieren das herannahende Gewitter. Ich möchte hier und heute noch mal sagen, dass alle Bilder, auch die der letzten Wanderritte von Annett Jesske stammen. Sie ist jetzt die Frau für die Bilder. Seht ihr ja auch wieder an den letzten Aufnahmen. Wieder Kühe und Pferdeohren von hinten.

Zum Abschluss noch ein Kaffee in der Gaststätte in Tanneberg, und so nahm unser Wanderritt dann ein Ende.

Spektakulär ist sie nicht , die Landschaft rund um Babben, es ist vielmehr das Leise, Versteckte, und die Menschen, mit denen man sie genießen darf.

Ich stell Euch noch 2 Bilder von „Dakota“ ins Netz. Sie hat sich an diesem Tag festgelegen und musste vom Tierarzt erlöst werden. Bei vielen Wanderritten hat sie unsere Gruppe begleitet und bereichert. Sie ist 30 Jahre alt geworden.

SR.