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Tourenberichte

29./30. 08.2009
Biehlen Westerncamp

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Text & Fotos
  von Susanne Rödl

Zum Vergrößern der Fotos bitte anklicken!





 

 

Biehlen Westerncamp 29./30. August 2009

Das Wetter war gut, die Pferde gingen super auf den Hänger! Und dann diese neue Straße (sie ist bestimmt schon ein Jahr neu!). Ja, kann man da nicht mal ein Schild aufstellen: „Katrin und Susanne, biegt bitte gleich ab“? Nein ein klitzekleines Schildchen mit Schwarzbach. Es ist schwierig, sich neben intensiver Kommunikation auch noch auf das Fahren zu konzentrieren, geschweige denn auf Hinweisschilder. Mindestens, als uns Sandy auf der anderen Seite entgegenkam wussten wir, hier läuft was falsch.

OK, halbe Stunde zu spät. Also flott, flott, die anderen haben schon den Sattel drauf. Natürlich macht der dicke Lord wieder einen Strich durch die Rechnung. Zerrt am Anbindestrick und reißt das Stallhalfter kaputt. Pferd bewegt sich frei auf grüner Wiese, Chefin ist am Explodieren. Jetzt geht es aber los. Und Ruhe kehrt ein.

Chef Uli mit Lacey,
Dieter mit Kadall,
Thomas mit Isi,
Sandy mit Nell,
Torsten mit
Katrin mit Cheyenne,
Anett mit Monique und
Susanne mit Lord.

Diesmal haben wir aber ein besonders schönes Mischungsverhältnis. Und der Chef in diesem Jahr erstmals mit „Lacey“, einer Amerikanischen Foxtrotterstute. So viele von den Foxtrottis gibt es in Deutschland noch nicht, aber es gibt schon einen „Baron“, und das ist der Sohn von „Lacey“. Mama jedenfalls hat ihre Sache sehr gut gemeistert. Wir werden uns wohl nun noch sehr oft an ihr erfreuen können.

Die Strecke, wie gehabt, am blauen See entlang. Der Chef, in seiner neuen Tätigkeit als „GDHK Geprüfter Hufpfleger“, hat natürlich jetzt nicht mehr so viel Zeit, um ständig neue Strecken auszusuchen. Aber die alte hat ja jetzt schon Tradition und Bestandsschutz, und es ist ja auch jedes Mal eine Freude inmitten des blühenden Heidekrautes.

Auf den Bildern seht ihr Moni und Nell am Sprung. Das sieht wirklich sehr gut aus, aber Anett weiß jetzt, dass es sich mit Westernsattel nicht so gut springt, da man sich den Knauf leicht mal in den Magen rammeln kann.

Mittag und Rast wie immer am Großkoschener Aussichtturm. Tolle Anbindevorrichtung und hält wider Erwarten schon das vierte Jahr.

Die Rücktour muss ein wenig abgekürzt werden, denn Mutter Marschka wartet pünktlich mit dem Kaffee. Unterwegs noch ein paar Blumen gepflückt, es gibt nämlich zwei Geburtstagskinder.

Die Tafel ist reichlich gedeckt wie immer, alle Helfer sind da, die uns schon richtig ans Herz gewachsen sind. Einen Kritikpunkt hab ich noch einzuwenden. Mein geliebter Apfelstrudel stand diesmal nicht auf dem Tisch! Am Montagmittag in meiner Arbeitstristesse dachte ich an ihn, und dachte, ach noch fünf Tage, und dann ist Weihnachten! Na ja, ich habe dann nichts gesagt, weil, man kann nicht alle Geschenke haben, die man sich wünscht. I c h kann auch mal entbehren, fällt aber schwer.

Dann gemütliches Beisammensein bei viel Knoblauch, Red Beans aus dem Grilltopf von Uli, Bier und zuletzt viel Rotwein bis nachts halb drei. Kein unerwarteter, aber schon nicht mehr geglaubter Besuch stellte sich gegen 23.30 Uhr ein. Katrin, in Begleitung von einem Mann und mehreren Flaschen Rotwein.

Der neue Tag ging recht früh, aber sehr langsam los. Die Damen-WG hat ja die Tradition des morgendlichen Badens im Senftenberger Sees. Irgendwie wollten aber alle von der Tradition nichts wissen, und das recht kalte Wetter wurde vorgeschoben.

Es ging dann aber doch los, und so kommt es, dass der Uli jetzt in der Damen-WG aufgenommen ist. Ich hoffe Uli, Du bist einverstanden. So ein Bad im Senftenberger See gehört mit zu den schönsten Dingen im Leben, die man unbedingt einmal machen sollte. Es ist so schön, wenn man erst einmal drin ist.

Nach dem wie immer opulenten Frühstück – Aufbruch. In Kirchhain ist Stadtfest, und der Festumzug zieht vorbei, aber wir sind so geschafft und lassen ihn ziehen und hatten wieder zwei sehr schöne Tage mit unseren Pferden.

SR.