Ritt rund um Herzberg
am 14.09.2008 (Kairitt)
Am 14. 9. 2008 trafen wir uns im Marschstall in
Herzberg-Grochwitz zum Kai-Rritt, der dann aber leider
kein Kai-Ritt war. Der Chef musste seine Firma auf einer
Veranstaltung vertreten. Das kann man verstehen, das
geht vor! Rittführerin war deshalb Bettina Marsch,
Chefin auf dem Pferdehof.
Erfreulicherweise waren auch wieder einige Reiter
zusammengekommen, nämlich Bettina Marsch mit „Dunja“,
Annett Jesske mit „Cora“, Katrin Wieczorek mit
„Ceyenne“, Sandy Konviarz-Schmeil mit „Nell“, Detlef
Boehme mit „Xerxes vom Marschhorst“, Angela Berger mit
„Napoleon“, Uwe Pluta mit „Fanny“, Katja Lehmann mit
„Bernstein“ und Susanne Rödl mit „Lord“. Das ist schon
ein ganz nettes Trüppchen, und davon zwei Herren.
Wir ritten dann an Bettinas Koppel vorbei, wo sie uns
ihr Fohlen aus diesem Jahr präsentierte. Weiter ging es
ein Stück durchs Grüne, das Kreiskrankenhaus Herzberg
links liegen lassend, ritten wir durch den Kreisverkehr
Richtung Gewerbegebiet.
Letztes Grundstück im Gewerbegebiet ist das
Krematorium, welches von außen ganz nett anzuschauen
ist. Vielleicht könnten wir mal zum „Tag der offenen
Tür“ hinreiten. Es sollen ja schließlich Zeitzeugen oder
interessante Bauten, Denkmäler, Besonderheiten oder
ähnliches in einen WR eingebaut werden. Weiter ging es
nach Gräfendorf, wo sich noch einige Gespannfahrer (an
dem Tag nur Reiter) und Freizeitreiter zu uns gesellten.
Allerdings mussten wir sie erst abholen, weil Männer
stets und ständig irgendwo hängenbleiben.
Dazu stießen noch: Ingo Ka. mit „Deborah“, 11 Jahre,
Warmblut, macht Freizeitreiten und fährt Kutsche,
Sandro Hauß mit „Jette“, schweres WB, 5 Jahre, macht
Freizeitreiten und fährt Kutsche,
Yvonne Wodars mit „Perle“, schweres WB, 12 Jahre, macht
Freizeitreiten und fährt Kutsche,
Katrin Bauer mit „Samantha“, 5 Jahre, macht
Freizeitreiten und fährt Kutsche,
Matthias Jauch mit „Fair-Lady“, 3 Jahre, schweres
Warmblut, betreibt Freizeitreiten und fährt Kutsche und
Doreen Bauer mit „Rubus“, ein Welsh Cob, 5jährig, reitet
und fährt Kutsche. Rubus“ ist ein sehr nett
anzuschauendes Pferd, und der geht vorwärts wie eine
Rakete. Doreen hat das alles voll im Griff und ihn uns
sehr gut vorgestellt. Wünschte mir, mein Pferd hätte
auch öfter diesen Vorwärtsdrang.
Als wir uns dann alle gesammelt hatten, ritten wir
nach Kleinrössen und erreichten schließlich das
Naturschutzgebiet „Schweinert“, welches ca. 7 Km
südöstlich von Herzberg liegt. In einem von Kiefern
durchsetzten Stieleichen-Birken-Hainbuchen-Waldbestand
finden wir ein Hügelgräberfeld der jüngeren Bronzezeit,
das bereits 1961 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Dadurch nimmt das NSG unter den Naturschutzgebieten eine
Sonderstellung ein, da es sich hier nicht nur um ein
reines Naturschutzobjekt handelt, sondern in erster
Linie um ein besonders bedeutendes Objekt der
Bodendenkmalpflege.
Das Hügelgräberfeld umfasst auf einer Fläche von ca.
30 Hektar 642 obertägig sichtbare Grabhügel. Es gehört
zu den größten Vertretern dieser Denkmalgattung
innerhalb des deutschsprachigen Raumes.
Leider war der Weg, der durch das NSG hindurchführt,
miserabel.
Wir ritten dann weiter nach Bahnsdorf, wo wir unser
Mittagessen einnahmen. Wahrscheinlich wurde nicht mit so
vielen Reitern gerechnet, denn die Anzahl der
Anbindestangen reichte nicht aus. Zwei Reiter mussten
unterhalb der Gaststätte bei ihren Pferden ausharren.
Das darf nicht passieren. Eine Möglichkeit wäre aus
meiner Sicht, vor dem WR einige Paddocks einzukoppeln.
Unser Heimweg führte uns an der Elster entlang, und kurz
vor Herzberg finden wir die „Adria“. Das sind mehrere,
kleine, idyllisch gelegene „Liebesteiche“. Dort seht ihr
auf den Fotos knutschenderweise zwei Reitersleute. Also
das hatten wir ja auch noch nicht. Falls da in nächster
Zeit eine Hochzeit anstehen sollte, wären wir gern
bereit, vor dem Standesamt in Herzberg ein Spalier zu
bilden. Für die Hochzeitsfotos müsste ich mich
allerdings ein wenig erhöht stellen, sonst würde das ja
doof aussehen. Über Alt-Herzberg und Kauxdorf ging es
wieder nach Grochwitz.
Bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen
ließen wir unseren WR auf dem Marschstall ausklingen.
|