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Tourenberichte

30.08.2008
Uli´s Ritt rund um Biehlen

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Fotos
  von Susanne Rödl

Zum Vergrößern der Fotos bitte anklicken!

















 

 
Uli´s Ritt rund um Biehlen „Ruhlander Schwarzwasser“ am 30.08.2008

Gott sei Dank ist jedes Jahr einmal Biehlen angesagt. Kann man sich das ganze Jahr schon drauf freuen. Irgendwie hab ich davor immer Streß. Bin ich dann da, ist das für mich wie `ne Kur. Geht Euch das auch so? Wenn das Pferd gut versorgt ist, wird man doch gleich viel ruhiger.

Freitagabend wieder Livemusik mit Uli`s Lieblingspartyband. Bisschen klönen, bisschen lästern, man hat sich ja lange nicht gesehen. Stimmung war prima.

Sonnabendfrüh, drei mutige Damen auf Traditionstour. Schwimmen im Senftenberger See. Nackend! Müssen wir unbedingt beibehalten. Wir drei von der WG. Wir nehmen aber auch noch Mutige auf.

Dann Frühstück. Versorgung durch Familie Marschka und Crew. Hervorragend! Putzen und Satteln der Pferde, und los ging die wilde Hatz! Diesmal dabei waren:

Chef mit Blacky,
Uwe mit Fanny,
Dieter mit Kaldall,
Achtung!!! Ich nenne die Herren als erste! Es sind DREI! Das ist ein Schnitt von 37,5%. Sagenhaft!
Katrin mit Ceyenne,
Annett mit Cora,
Angela mit Napoleon,
Madlen mit Dakota und
Susanne mit Lord.
Diesmal eine Strecke mit uns noch unbekannten Naturschönheiten. Nämlich der „Schwarzbacher Torfstich“, welcher zum Landschaftsschutzgebiet „Ruhlander Schwarzwasser“ gehört. Dort soll es mal gebrannt haben, und das wohl 40 Jahre lang. Ist aber schon lange her. Ansonsten könnte BASF ja gar nicht nebenan ihre Tiefbrunnen betreiben. Aufgrund des ausgezeichneten Wassers sollte in Schwarzbach sogar mal eine Brauerei entstehen.

Weiter ging es entlang der südlichen „Schwarzen Elster“, die wohl vor sehr, sehr langer Zeit einmal genauso verzweigt war wie der Spreewald. Uli`s Oma war noch mit dem Kahn einkaufen. Momentan ist die „Schwarze Elster“ vollkommen verkrautet, wir haben einen fast kerzengeraden Flusslauf und viel zu wenig Wasser.

Auf den nächsten Bildern seht Ihr, wie auch ein Wanderreiter sich ständig körperlich ertüchtigt bzw. ein Ochse was sagt, und alle anderen machen es nach. Es handelt sich um einige Yogaübungen, sowie eine Sitzschulung streng nach „Eckard Meyners“.

Kurz vor dem „Senftenberger See“ kamen wir in „Klein Louisiana“ vorbei. Es ist ein wunderschönes moorartiges Gebiet, und dort wohnt nämlich die „Schölltrude“. Jaja die gute alte „Schölltrude“ frisst Salat. Bei so einer „Schölltrude“ muß man sich vorsehen, denn sie gehört zur Gattung der Schnappschildkröten. Aber bei ihr ist es so wie mit dem Ungeheuer von „Loch Ness“. Alle Welt spricht von ihr, aber keiner hat sie bisher gesehen. Außer Annetts kleine Tochter Annabell!

Nicht weit von der „Südsee“ geht dann meine Laune immer den Bach lang runter. Kann denn die LMBV (ich nehme an, es ist die LMBV) nicht mal ihren alten Plunder wegräumen? Da liegen massenweise alte Lampen und Bahnschwellen. Wenn es um das Aufstellen von Schildern, wie: „Betreten verboten“ oder „Verlassen der Trasse verboten“ geht, da sind sie immer sehr schnell. Aber jahrelanger Müll wird ignoriert. Mittagspause wie immer am Aussichtsturm in „Senftenberg-Südsee“. Stand letztens in der „Lauseschau“, dass der schnellste Treppenläufer ermittelt worden ist. Leider wollte das Ergebnis kein Reitersmann an diesem Tag unterbieten. Auf einem der Bilder seht Ihr die liebe „Dakota“ bei der Mittagspause. Sie geht jetzt straff auf die dreißig zu. Uli hat sie mit ca. 21 Jahren in einem bedauernswerten Zustand gekauft. Sie ist wahrscheinlich eins von eintausend Pferden, das in den Genuß kommt, einen schönen Lebensabend zu genießen. Den Rückzug nahmen wir über die „Preußisch-Sächsische Heerstraße“. Alles ganz relaxt, alles ganz easy. Außer, wenn der Uwe mir ein paar Witze erzählt, dass wirft einen ja glatt vom Pferd. Fällt das eigentlich unter Anschlag auf Leib und Seele?

In Biehlen angekommen, gab es wieder diesen Spezialkuchen und die selbstgebackenen Pfannkuchen von Mutter Marschka. Bedanken möchte ich mich auch noch mal bei den fleißigen Helfern, die immer alles so reibungslos für uns vorbereiten. Ist auch schön, wenn man sich an den gedeckten Tisch setzen kann. Oder denkt vielleicht jemand, Wanderreiten ist einfach, das ist schließlich harte Arbeit.

So, jetzt hab ich nur schöne Sachen geschrieben und rumgeschleimt, aber mir fällt nichts anderes ein zu dem Thema. Bis zum nächsten Traditionsritt!